Kurzinterview mit Mattes vom Alexanderplatz

Im November 2018 wurden Nele und Wolle beim verteilen von Essen und Isomatten auf Mattes (19) aufmerksam. Er erzählt in diesem Kurzinterview über sein Lebensweg, der ihn auf die Straße brachte, über seine Erfahrungen in der Jugendhilfe und über das System, Zukunft, Ziele und seine Wünsche.


MOMO Berlin bei Erik Sturm

Wir hatten im Oktober 2018 ein tolles Projekt mit dem Künstler Erik Sturm in dem es sich um die Abtragung von zwei der ältesten Litfaß-Säulen Berlins drehte. Sorgfältig lösen und trockneten wir die einzelnen Schichten, Plakate von einander. In den 4 Tagen mit Erik Sturm planten wir die, in diesem Jahr kommende, Ausstellung dazu. Viel Spaß mit der Doku dazu !


Interview mit Nicki (20 Jahre, aus Berlin)

 

 

MOMO: Warum bist Du auf der Straße gelandet?

Nicki: "Es lief Zuhause immer nicht wirklich gut. Ich habe verbale, psychische Gewalt Zuhause aber auch körperliche. Irgendwann habe ich meiner Mutter gesagt, dass ich darauf keinen Bock mehr habe..."

 

(HIER WEITER LESEN...)


Interview mit Manuela

--> Sozialarbeiterin bei „Notschlafstelle 58“ in Essen

 

Manuela: Ich bin Manuela, bin seit 16 Jahren Sozialarbeiterin und arbeite von Anfang an der „Notschlafstelle 58“ in Essen.

 

Warum kommt Ihr regelmäßig zu den Bundeskonferenzen der Straßenkinder?

 

Manuela: "Wir waren sogar schon bei der ersten Bundeskonferenz vor drei Jahren dabei und waren sogar zu den allerersten Vorbereitungstreffen..."

 

(HIER WEITER LESEN...)



 

KASSEM aus Essen

 

MOMO: Wie bist Du auf der Straße gelandet?

 

Kassem: "Ich bin Deutschland geboren, in Mühlheim an der Ruhr, meine Eltern kommen aus dem Libanon. Es gab früher ganz viel Stress mit dem Jugendamt, weil die mitbekommen haben wie das zuhause bei meinen Eltern läuft, die nicht auf mich aufpassen konnten, weil sie dazu nicht so gut in der Lage waren und auch sehr religiös gewesen sind. Ich bin mit sechs Jahren weg von meinen Eltern und vom Jugendamt von einem Heim zum anderen gebracht worden. Mit elf, zwölf kam ich dann in eine Pflegefamilie in Kleve ..."

 

(HIER WEITER LESEN...) 


ANETT QUINT,  Leiterin Justus-Delbrück-Hauses

 

MOMO MEDIA: Ein Teil der Akademie für Mitbestimmung nennt sich „Landeinwärts“? Was verbirgt sich dahinter?

Anett Quint: „Landeinwärts“ ist eine kleine Jugend-WG mit großer Wirkung. Wir arbeiten nach dem Housing first-Ansatz. Sofortige Aufnahme, keine Bedingungen für Jugendliche, die sich in ihrer Not an uns wenden, um hier zu wohnen (...)

(HIER WEITER LESEN...) 


Der Musiker YOK hat auf der Bundeskonferenz ein paar coole Songs gespielt.
Und: Er hat ein wenig über sich erzählt:

 

Ich bin YOK. Ich bin mit 17 Jahren nach London getrampt, da habe ich den Punk kennengelernt. Die Schule habe gerade so geschafft, bin auf’m Weg zum Abitur gescheitert. 11. Klasse noch mitgenommen, mit ’ner 5 in Musik runter. Kein Bock auf Bundeswehr, Zivildienst gemacht.  Kinderheim für Sozialwaisen, Kinder, die total am Arsch waren. Weil die Eltern total am Arsch waren.  Nach dieser Zeit wollte ich auf gar keinen Fall Erzieher werden, sondern lieber Krankenpfleger, das hielt ich für sinnvoller (...)

 

(HIER WEITER LESEN...)


Trietze, MOMO aus Hamburg

 

MOMO MEDIA: Warum bis Du von zuhause weg?

Trietze: "Ich habe mit sechs Jahren zum ersten Mal meinen Kram raus in den Garten gestellt und habe gesagt, ich komme nicht mehr zurück. Natürlich bin ich dann wieder zurück. Mit 15 bin ich dann zum Jugendamt und dann ging es hin und her mit Kinderjugendnotdienst, dann gegen meinen Willen ins Betreute Wohnen, da lief auch alles schief. Wir sind dann da abgehauen (...)"

(HIER WEITER LESEN...)


 

 

Stimmen von Teilnehmer*innen des Programms Landeinwärts“

 

„Raus aus meinem Umfeld. Weg von dem Ort, an dem ich Angst hatte, auf die Straße zu gehen.“

 

(HIER WEITER LESEN ... )



Hanna, MOMO aus Hamburg

 

Warum bist du von deiner Familie weg?

Na ja, es gab halt familiäre Probleme, und ich hatte auch viele Probleme selber mit mir irgendwie und mit meiner Schule, mit dem Lebensstil und ganz vielen anderen Menschen und habe mich irgendwie nicht so ganz wohl in der Gesellschaft gefühlt (...)"

(HIER WEITER LESEN...)


Presseecho zur Arbeit von MOMO:

 

ALLGEMEIN

 

Der Tagesspiegel:

 Viel Geld geht in Berlin für Drogen drauf 

“Kein Zuhause, kein Hartz-IV, keine Wertschätzung: Über 1000 Straßenkinder gibt es in Berlin, am Wochenende gibt es einen Kongress in Berlin-Buch. Eine Betroffene berichtet von ihren Erfahrungen.”

 

Strassenfeger

- Leidenschaft 

Mit vielen Beiträgen u. a. zur 2. Straßenkinderkonfernez im September 2015 in Berlin

 

SPIEGEL online

- Deutschlands vergessene Jugendliche

“Rund 21.000 junge Menschen in Deutschland fallen durch alle sozialen Netze. Sie gehen laut einer Studie nicht zur Schule, machen keine Ausbildung, haben kein Zuhause - und bekommen keine Hilfen. Wie kann das sein?”

 

Das Kids in Hamburg

  

taz.de

Momo ist für Straßenkinder da

“Wohnungslose Jugendliche erhalten eine neue Anlaufstelle. Deren Mutter-Projekt, der Beratungsstelle „Kids“, droht selbst derweil die Obdachlosigkeit.”

 

ndr.de

Straßenkinder-Projekt: Kids ohne Bleibe

“Sollte das Kids vom Hauptbahnhof verschwinden, müsste Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) viele Beschwerdebriefe lesen - da ist sich Maja* sicher.”

 

N24 - welt.de

Wir Kinder vom Hauptbahnhof

“‘Tohuus’ – Der Ohnsorg-Jugendclub entwickelt gemeinsam mit Jugendlichen von der Straße ein Theaterstück über verletzte Seelen und die Suche nach einem Zuhause”

 

 MOMO - the voice of disconnected youth Berlin

 

Zum Lernparcours von MOMO in Berlin-Buch zum Thema Flucht und Heimat:

 

Berliner Woche

- Interaktiv mehr über Fluchtursachen und Einzelschicksale erfahren 

“Buch. „NEBENanders“ heißt der erste Lernparcours in der Stadt zum Thema Flucht und Heimat. Er richtet sich vor allem an Schüler ab der Klassenstufe fünf.”

 

Die Bundeskonferenz der Straßenkinder

 

https://www.youtube.com/watch?v=qN2XfBJLq1Q

 

Forderungskatalog nach der 1. Bundeskonferenz der Straßenkinder

 In 11 Arbeitsgruppen haben junge Menschen aus ganz Deutschland zwei Tage lang über ihre Situation und ihre Zukunft diskutiert. Herausgekommen sind folgende Forderungen Link

 

 https://www.youtube.com/watch?v=VYPOIp1SYss

 

straßenfeger

Mein Name ist Mensch

 

taz.de

Konferenz der Straßenkinder

 “Ein halbes Jahr lang war Niels obdachlos. Nun bereitet er einen Kongress für die Rechte von Straßenkindern vor. Denn es muss sich was ändern.”

 

Berliner Zeitung

Bundeskongress der Straßenkinder

 „Wir sind die Einzigen, die überlebt haben“

 

Berliner Zeitung

Kongress in Berlin

 “Straßenkinder haben Sehnsucht nach Familie”

 

Deutschlandradio Kultur

Geh bloß nicht zum Jugendamt!

“Ein Kongress in Berlin hat die Lage der Straßenkinder in Deutschland öffentlich gemacht.”

 

MOKLI - Hilfefinderapp für Kinder und Jugendliche auf der Straße

 

issuu.com

Pressekonferenz zur Vorstellung der MOKLI Hilfefinder App

 

ZDF.de

„Mokli-App“ für Obdachlose

“Noch 500 Meter bis zum nächsten Schlafplatz, wo gibt es etwas zu essen oder ärztliche Versorgung – das zeigt „Mokli“. Die App ist für junge Straßenkinder gedacht, entwickelt von Obdachlosen.”

 

www.br.de/puls

Der Lebensretter für Leute in Not

“Wo bekomme ich etwas Warmes zu Essen, wo finde ich einen sicheren Schlafplatz? Für Obdachlose sind das überlebenswichtige Fragen. Eine neue App will weiterhelfen und ihnen so das Leben auf der Straße ein bisschen leichter machen.”

 

hinz&kunzt

Neue Online-Hilfe für Straßenkinder

 “Eine neue mobile Website unterstützt ab sofort junge Obdachlose in Not. Straßenkinder können über die Seite Beratungsangebote, Notschlafplätze oder auch Essensausgaben in ihrer Stadt finden.”