MOMOs IM GESPRÄCH


Interview mit Nicki (20 Jahre, aus Berlin)

 

 

MOMO: Warum bist Du auf der Straße gelandet?

Nicki: "Es lief Zuhause immer nicht wirklich gut. Ich habe verbale, psychische Gewalt Zuhause aber auch körperliche. Irgendwann habe ich meiner Mutter gesagt, dass ich darauf keinen Bock mehr habe..."

 

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Interview mit Manuela

--> Sozialarbeiterin bei „Notschlafstelle 58“ in Essen

 

Manuela: Ich bin Manuela, bin seit 16 Jahren Sozialarbeiterin und arbeite von Anfang an der „Notschlafstelle 58“ in Essen.

 

Warum kommt Ihr regelmäßig zu den Bundeskonferenzen der Straßenkinder?

 

Manuela: "Wir waren sogar schon bei der ersten Bundeskonferenz vor drei Jahren dabei und waren sogar zu den allerersten Vorbereitungstreffen..."

 

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KASSEM aus Essen

 

MOMO: Wie bist Du auf der Straße gelandet?

 

Kassem: "Ich bin Deutschland geboren, in Mühlheim an der Ruhr, meine Eltern kommen aus dem Libanon. Es gab früher ganz viel Stress mit dem Jugendamt, weil die mitbekommen haben wie das zuhause bei meinen Eltern läuft, die nicht auf mich aufpassen konnten, weil sie dazu nicht so gut in der Lage waren und auch sehr religiös gewesen sind. Ich bin mit sechs Jahren weg von meinen Eltern und vom Jugendamt von einem Heim zum anderen gebracht worden. Mit elf, zwölf kam ich dann in eine Pflegefamilie in Kleve ..."

 

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ANETT QUINT,  Leiterin Justus-Delbrück-Hauses

 

MOMO MEDIA: Ein Teil der Akademie für Mitbestimmung nennt sich „Landeinwärts“? Was verbirgt sich dahinter?

Anett Quint: „Landeinwärts“ ist eine kleine Jugend-WG mit großer Wirkung. Wir arbeiten nach dem Housing first-Ansatz. Sofortige Aufnahme, keine Bedingungen für Jugendliche, die sich in ihrer Not an uns wenden, um hier zu wohnen (...)

 

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Der Musiker YOK hat auf der Bundeskonferenz ein paar coole Songs gespielt.
Und: Er hat ein wenig über sich erzählt:

 

Ich bin YOK. Ich bin mit 17 Jahren nach London getrampt, da habe ich den Punk kennengelernt. Die Schule habe gerade so geschafft, bin auf’m Weg zum Abitur gescheitert. 11. Klasse noch mitgenommen, mit ’ner 5 in Musik runter. Kein Bock auf Bundeswehr, Zivildienst gemacht.  Kinderheim für Sozialwaisen, Kinder, die total am Arsch waren. Weil die Eltern total am Arsch waren.  Nach dieser Zeit wollte ich auf gar keinen Fall Erzieher werden, sondern lieber Krankenpfleger, das hielt ich für sinnvoller (...)

 

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Trietze, MOMO aus Hamburg

 

MOMO MEDIA: Warum bis Du von zuhause weg?

Trietze: "Ich habe mit sechs Jahren zum ersten Mal meinen Kram raus in den Garten gestellt und habe gesagt, ich komme nicht mehr zurück. Natürlich bin ich dann wieder zurück. Mit 15 bin ich dann zum Jugendamt und dann ging es hin und her mit Kinderjugendnotdienst, dann gegen meinen Willen ins Betreute Wohnen, da lief auch alles schief. Wir sind dann da abgehauen (...)"

 

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Stimmen von Teilnehmer*innen des Programms Landeinwärts“

 

„Raus aus meinem Umfeld. Weg von dem Ort, an dem ich Angst hatte, auf die Straße zu gehen.“

 

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Hanna, MOMO aus Hamburg

 

Warum bist du von deiner Familie weg?

Na ja, es gab halt familiäre Probleme, und ich hatte auch viele Probleme selber mit mir irgendwie und mit meiner Schule, mit dem Lebensstil und ganz vielen anderen Menschen und habe mich irgendwie nicht so ganz wohl in der Gesellschaft gefühlt (...)"

 

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