Über uns

MOMO-The voice of disconnected youth ist eine Organisation von Jugendlichen für Jugendliche.

 

Mit unserem Verständnis können wir Deinen Talenten eine Stimme geben. Eine Perspektive bilden, Hoffnung schenken, Freiheiten ausleben. Du machst Dir Gedanken über Deine Zukunft? - Wir haben es uns zur Lebensaufgabe gemacht, jungen Menschen eine Perspektive zu geben.

Hier findest Du Anerkennung für Deine Talente und in Zukunft bist Du Teil einer Gemeinschaft die Dir und anderen in jeder Lebenssituation Rückhalt gibt.

Du kannst Dich selbst engagieren und Deinen Bedürfnissen eine Stimme geben! MOMO – The voice of disconnected youth.

 

Laut Kinder- und Jugendhilfegesetz haben gefährdete junge Menschen einen rechtlichen Anspruch auf angemessene Wohnverhältnisse, auf sozialpädagogische Hilfen und individuelle und ambulante Betreuung. Und doch gibt es in Deutschland Straßenkinder, das wissen alle. Wir wissen es aus eigener Erfahrung. Schätzungen der BAGW und des DJI zufolge gibt es etwa 29.000- 32.000 junge Menschen in Deutschland, darunter etwa 7000 minderjährige Obdachlose. Viele kennen das Gefühl, keine Stimme zur Mitbestimmung des eigenen Lebens zu haben oder, dass die eigene Stimme kein Gewicht hat. Deshalb gibt es uns.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Kindern und Jugendlichen, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben oder hatten, eine Stimme zu geben. Dasselbe gilt auch für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wir haben selbst Erfahrungen auf der Straße gemacht. Wir wissen, wie es ist nicht keinen Platz zum Schlafen zu haben. Wir wissen, wie ungerecht es sich anfühlt, nicht gehört zu werden.

Wir werden dorthin gehen, wo Politik gemacht wird und uns für die Sorgen und Belange aller Straßenkinder in Deutschland einsetzen. Wir wollen uns mit anderen vernetzen und den politischen Entscheidern berechtigte Forderungen stellen, aber auch eine Zusammenarbeit anbieten, um die Situation der von jeglichen Unterstützungssystemen entkoppelten Jugendlichen zu verbessern. Wir wollen Ansprechpartner für Euch sein und Eure Interessen gegenüber der Politik vertreten. Wir wollen Eurer Arbeit und den Forderungen der Bundeskongresse konsequent Nachdruck verleihen. Wir wollen den von der Bundesministerin Manuela Schwesig auf dem 2. Bundeskongress der Straßenkinder gemachten Absichtserklärungen nachgehen (und versuchen die heiße Luft aus dem Politikergespräch rauszulassen). Wir wollen als Ständige Vertretung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln politische Partizipations-, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für Euch betreiben und keine Sozialarbeit. Wir wollen, dass die Straßenkinder in Deutschland als Teil dieses Landes und der Gesellschaft wahrgenommen werden. Wir wollen auf Eure Nöte aufmerksam machen und Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft organisieren. Wir werden Aufklärungsarbeit betreiben, um Vorurteilen und Diskriminierung entgegenzuwirken.

 

Wir wollen und werden uns einsetzen, für Dich, für uns, für alle!